Zukünftiger Einfluss des Gamedesigns auf den Alltag

In dem Video (englisch) spricht ein Professor der Carnegie Mellon University darüber, was passiert wenn Gamedesigner auf die Zukunft und die allgegenwärtige Technisierung unseres Alltags Einfluss nehmen.
Achievements für regelmässiges Zähneputzen, Treppensteigen statt Aufzug benutzen und für das Lesen von anspruchsvoller Bettlektüre sind nur die harmlosen Varianten.
Sehr spannend und wie ich finde hochinteressant für alle die sich irgendwie für die Zukunft unserer Gesellschaft und/oder Gamedesign und Wirtschaft interessieren.

Tichu Turnier in Hanau

Das Tichu Turnier in Hanau hat zwar schon vorletztes Wochenende stattgefunden aber ich musste das Erlebte erst einmal verdauen bevor ich das jetzt nochmal in schriftlicher Form verarbeite.

Tichu ist ein Kartenspiel, das man mit 4 Leuten im Team, also 2 gegen 2 spielt.

Das Kartenspiel Tichu

Das Kartenspiel Tichu

Das Bild ist von Amazon, da kann man auch Tichu kaufen glaub ich. Kost sogar fast nix mit unter 7€.

Es besteht aus einem Satz Karten von 2 bis Ass in 4 Farben. Zusätzlich gibt es 4 Sonderkarten bei Tichu, den Drache, den Phönix, den Hund und den Mah Jong.

Anhand dieser Karten erkennt man schon, dass die Erfinder des Spiels (kommt wohl aus China) eine Menge lustiges Zeug geraucht haben müssen, als sie das Tichu erfunden haben.
Tichu ist so dermaßen whack und durch, dabei aber völlig spassig und hat definitiv den “eine Runde geht noch” Faktor.

Ziel von Tichu ist es als erster seine Karten loszuwerden, natürlich am besten als Team. Die Regeln sind ansonsten völlig absurd, man kann wild Karten reinschmeißen und dabei Bombe schreien, die andern Spieler ärgern, den Hund hin und herschieben und dabei irre kichern. Und irgendwie macht das ganze auch schon den Reiz des Spieles aus. Strategisch kann man bei Tichu erstmal wenig anrichten, da man doch sehr stark von den ausgeteilten Karten abhängig ist. Aber egal, das hier soll ja ein Turnierbericht werden.

Apropos Tichu Turnier, also ich bekam irgendwie Freitag Abend den Anruf der im ungefähren Wortlaut so klang: “Ey morgen Tichu Turnier Hanau – Ich brauch noch nen Partner. Biste dabei?” Da ich bis zu dem Zeitpunkt keine Ahnung hatte, was Tichu eigentlich ist, geschweige denn wie man da ein Turnier spielt, gab ich natürlich die einzig vernünftige Antwort: “Auf jeden!”

Und so fand ich mich dann am Samstag Abend gegen halb neun in einer verrauchten Bude im Zentrum Hanaus wieder, umlagert von 7 Typen denen ich nachts lieber nicht begegnen würde und 3 Mädels die sich wohl zufällig hierhin verirrt hatten. Kurze Vorstellungsrunde und dann konnte es auch schon losgehen.
Ich bekam kurz das Spiel erklärt und dann gings los. Nein nicht mit dem Tichu Turnier, sondern mit dem Pizza bestellen bei “BEST PIZZA in Town”!

Dann wurde in einem mathematischen Kraftakt der allein durch die Parallelverarbeitung von 5 Leuten gleichzeitig einen Nobelpreis verdient hätte, die Reihenfolge festgelegt in der die 6 Teams gegeneinander antreten müssen. Zu dem Zeitpunkt war es bereits 21:00 und wie sich später herausstellen sollte, dauert so eine Runde Tichu, die im übrigen dann endet, wenn eins der Teams 1000 Punkte überschritten hat bei ungeübten Spielern durchaus mal 90 Minuten und länger. Bei 5 Spielen die auf uns warteten projezierte ich das Ende des Turniers auf 5 Uhr morgens. Na dann gute Nacht…

Ich verzog mich mit meinem Partner in den Keller, da dort immer nur 2 Raucher auf uns trafen und die Luft dadurch etwas erträglicher war. Leider war es dort dafür schweinekalt und ungemütlich. In dem Keller an der Bierbank zu setzen kann man sich in etwa so vorstellen, als ob man eine Nacht auf einem nassen Fels geschlafen hat. Mit Zacken dran. Bei 5°. Nackt.

Wir haben dann letztendlich 2 Runden gespielt, weil es dann doch schon halb 2 in der Nacht war, und mich meine Kids ja am nächsten morgen mit der Zuverlässigkeit eines Schweizer Uhrwerks um 7 wecken würden.
Und schlecht geschlagen haben wir uns auch nicht, und zogen uns dann als ungeschlagene Tichu Meister vom Untermain zurück.

Spreng das Einhorn Jump’n'Run

Das absolute Top-Super-Sucht ich spiel mal eben 5 Minuten Spiel der letzten Zeit ist wohl eindeutig Robot Unicorn Attack. Geniale Musik und ein noch genialeres Gameplay. Noch nie gab es gewaltige Explosionen und flauschige Regenbögen in so perfekter Harmonie. Macht Laune :D

Mein bisheriger Highscore liegt bei lausigen 30.000 Punkten.

Anleitung Starcraft 2 Beta ohne Key spielen

UPDATE
Die Methode unten geht natürlich immer noch, aber inzwischen bekommt man direkt einen Beta Key, wenn man bei Amazon StarCraft II: Wings of Liberty vorbestellt.
Wenn man es sich sowieso kaufen will, kann mans auch gleich vorbestellen und den Key abgreifen, wer sich das lieber erstmal nur anschauen will, bestellt halt vor, wartet bis der Key da ist und storniert die Vorbestellung wieder ;-)
UPDATE ENDE

Die Starcraft 2 Beta ist in vollem Gange und immer noch sind viel zu wenige Starcraft 2 Beta Keys unterwegs.
Zum Glück für alle bisher vom Glück gemiedenen hat sich eine Gruppe talentierter Entwickler daran gemacht diesen Mißstand aus der Welt zu schaffen.

Kurz nach Start der Beta haben sich ja die meisten direkt über Youtube hergemacht und ein Starcraft 2 Gameplay Video nach dem anderen angesehen.
Vor ca. 2 Wochen kam dann die Meldung, dass man sich über eine kleine Modifikation des original Starcraft 2 Client direkt die Replays mit der Ingame Engine anschauen kann.
Das war natürlich schon genial und eine klasse Verbesserung für alle die keinen Starcraft 2 Beta Key bekommen haben.

Vor ein paar Tagen bin ich dann über eine weitere Modifikation gestolpert die es einem sogar erlaubt in einem Sandbox Mode die Einheiten und Gebäude von Starcraft 2 ausprobieren zu können. Einzig der Gegner hat hier noch gefehlt.
Und seit 2 Tagen gibt es auch hier eine Lösung. Die gleichen Entwickler haben eine künstliche Intelligenz geschrieben, mit der man ohne einen Starcraft 2 Key gegen den Computer antreten kann. Zuschauen bei der Beta war gestern. Heute ist selber spielen angesagt!

Aber was brauchst Du jetzt zum spielen?

Ganz einfach:

  • Den Original Starcraft 2 Beta Client
  • Die Modifikation mit der AI
  • Die AI fähigen Maps, sind auch unter dem obigen Link zu finden
  • Das Tool Lazy Launch
  1. Starcraft 2 Beta installieren
  2. Starcraft 2 starten und patchen
  3. Die Datei Base.SC2Data im Ordner Mods/Liberty.SC2Mod mit der AI Version ersetzen
  4. Lazy Launch starten und eine Map aus dem geladenen Map Ordner wählen
  5. Starcraft 2 ohne Beta Key spielen

Der Gegner ist noch relativ schwach, fürs üben aber schon gut geeignet. Aktualisierungen der AI gibt es momentan täglich, es ist also nur noch eine Frage der Zeit, bis sie euch platt macht :) Die Rasse kann man derzeit noch nicht wählen. Bekommt man eine, die man nicht spielen möchte einfach nochmal neu starten, die Auswahl erfolgt zufällig.

Starcraft 2 Beta hat begonnen

Gestern Nacht war es endlich soweit und Blizzard hat die begehrten Emails mit den Einladungen zur Beta verschickt. Da wohl einige keine Email bekommen haben, kann jeder der sich unsicher ist, ob er dabei ist oder nicht, sich einfach in seinen Battlenet Account einloggen. Ist dort in der Spieleliste SC2 zu sehen dann ist man in der Starcraft Beta dabei und braucht sich nur noch den Client runterladen und schon kanns losgehen. Der Starcraft 2 Beta Client ist ca. 1,7 GB groß.

Mac Nutzer müssen sich noch etwas gedulden, die Beta von Starcraft 2 ist erstmal nur für Windows Nutzer verfügbar. Wenn weitere Wellen von Einladungen verschickt werden soll aber auch für Mac User die Möglichkeit bestehen an der Starcraft 2 Beta teilzunehmen.

Auf Youtube gibts natürlich auch schon das eine oder andere Starcraft 2 Beta Video zu sehen:

Update:
Auf 1UP sind noch 3 sehr ausführliche Videos zu sehen, die die neuen Features in Starcraft 2 ausgiebig zeigen.

Siedler von Catan Städte und Ritter und St. Petersburg beim Spielenachmittag

Die Siedler von Catan stand gestern auf dem Programm, als ich mich spontan zu einem Besuch bei Mark und Sonja entschlossen hatte. Svenja und Andi komplettierten die illustre Runde, so dass wir zu fünft starten konnten. 15 Jahre ist das Spiel mittlerweile alt und seit gefühlt genau dieser Zeit hab ich das auch nicht mehr gespielt. Tatsächlich sinds vielleicht nur 10 Jahre in denen ich die Siedler nicht mehr angefasst habe, was aber am Kern der Sache nichts ändert. Ich war sehr gespannt ob das Spiel die alte Faszination, die es damals auf mich ausgeübt hatte wieder entfachen könnte.

Wir haben uns für die Variante mit Städte und Ritter aber ohne Seefahrer entschieden. Städte und Ritter hatte ich nicht in guter Erinnerung behalten, war aber neugierig wie sich die Wahrnehmung der Spielmechanik mit meiner gewachsenen Spielerfahrung nun evtl. geändert hat.
Um dem ganzen vielleicht schonmal vorweg zu greifen, die Wahrnehmung hat sich nicht geändert. Städte und Ritter zerstört meiner Meinung nach den Spielfluss und die taktischen Möglichkeiten die das Spiel im Grundspiel hatte vollständig. Die Hauptkritikpunkte sind meiner Meinung nach, dass durch das “wegnehmen” der Entwicklungen, die jetzt ja in Form des Stadtausbaus verfügbar sind ein großer Teil des Nachdenkens über die richtige Strategie hinfällig wird. Dadurch dass jeder, der mindestens einen Ausbau seiner Stadt erreicht hat in gleichem Maß zur gleichen Zeit profitiert und weitere Aufrüstungen nur marginale Vorteile bringen macht das Spiel meiner Meinung nach uninteressant.

Im Basisspiel konnte man, wenn man sich auf Entwicklungen spezialisiert hat einen wirklich großen Vorteil den anderen Spielern gegenüber herausarbeiten. In der Städte und Ritter Erweiterung hingegen ist quasi jeder gleich aufgestellt und der einzige Unterschied liegt in der Bebauungsstrategie des Spielplans.
Auch das bilden von Monopolen auf Erz, Holz oder Schafe ist ungleich schwieriger, da eine Stadt ja jetzt nicht mehr 2 Ressourcen gibt, sondern 1 Ressource und 1 Handelsware zum Stadtausbau.
Gefühlt konnte ich das System daher ziemlich gut austricksen, indem ich meine Städte einfach an Lehm und Getreide gesetzt habe, die keine doofe Handelsware geben. Zudem waren sowohl die beiden Getreidefelder als auch die Lehmfelder mit der gleichen Zahl belegt, so dass ich im Fall einer 8 im Spiel dann 5 Lehm bekam und bei einer 9 4 Getreide. Da von den 5 Mitspielern überhaupt nur ein anderer an einem Lehmfeld eine Siedlung hatte war ich dadurch natürlich in einer erstklassigen Handelsposition und konnte meinen Vorsprung stetig ausbauen.

Das Spiel endete dann auch sehr eindeutig mit 13 zu 8 zu 7 zu 6 zu 6 Punkten für mich.

Fazit zu Siedler: Auch nach all den Jahren immer noch ein tolles Spiel, Städte und Ritter kommt mir aber nicht mehr in die Tüte.

Danach haben wir uns noch für eine “schnelle” Runde St. Petersburg entschlossen. So dachten wir… Schnell geht es ja eigentlich, die Regeln sind einfach und gradlinig und wir sind alle erfahrene Spieler gewesen. Aber zu fünft gibt es einfach durch die gestiegene Kommunikation zwischen den Zügen doch teilweise Wartephasen, die sich im Lauf des Spiels dann doch aufsummieren. Letztendlich haben wir doch fast zwei Stunden benötigt, bis der Sieger feststand. Wir haben auch hier mit der Erweiterung gespielt, wodurch das Spiel zu fünft überhaupt erst möglich gemacht wurde. Es kommen mit der Erweiterung ein paar neue Mechaniken ins Spiel, nämlich Karten die es ermöglichen bereits im Spiel liegende temporär zu beeinflussen, z.B. doppelt zu werten oder zu entsorgen. Hier war Sonja uneinholbar und sie konnte durch überragendes Management locker eine 50 Punkte Führung zu Spielende herausspielen, so dass Mark und ich trotz jeweils 10+ verschiedener Adeligen keine Chance hatten sie noch einzuholen.

Nach St. Petersburg bleibt bei mir der dringende Wunsch haften das Spiel alsbald als möglich wieder auszupacken und eine neue Partie zu spielen. Ein wirklich schönes Spiel.

Starcraft 2 Beta noch im Februar

So jetzt ist die Katze also endlich aus dem Sack.
Mike Morhaime hat gestern Abend bei der Verkündung der Quartalszahlen auch folgendes bekanntgegeben:

“StarCraft II beta will be released later this month!”

Das wurde aber auch Zeit.
Jetzt heißt es nur noch abwarten ob der Postbote auch nen Key bringt :-)

Kartenauswahl bei Dominion

Dominion lebt davon, dass bei jedem Spiel neue Karten zusammenwirken und man sich neue Strategien zu Dominion einfallen lassen muss, wenn man das Spiel meistern will.

Bei jetzt schon über 70 verschiedenen Karten, ist es oft nicht einfach sich zu entscheiden, welche Karten denn diesmal dabei sein sollen. Es gibt zwar einige Vorschläge für vorgefertigte Sets, aber mit der Zeit werden die dann doch langweilig.

Wir spielen am liebsten mit einer zufälligen Auswahl an Karten. Dabei hat sich folgende Methode zum auswählen als schnell und gut erwiesen:

Superzufallsauswahlmethode:
Alle Karten werden erstmal gemischt und der Kartenstapel in die linke Hand genommen.
Mit alle Karten meine ich übrigens die Platzhalterkarten und natürlich nicht sämtliche Königreichkarten :-)
Jetzt legt man nach folgendem System die Karten beiseite:

  • Die oberste Karte kommt weg.
  • Die jetzt oberste Karte wird gespielt.
  • Die obersten 2 Karten kommen weg.
  • Die jetzt oberste Karte wird gespielt.
  • Die obersten 3 Karten kommen weg.
  • Die jetzt oberste Karte wird gespielt.
  • Die obersten 4 Karten kommen weg.
  • Die jetzt oberste Karte wird gespielt.
  • Die obersten 10 Karten kommen weg.
  • Die jetzt oberste Karte wird gespielt.

Jetzt hat man 10 Karten ausliegen mit denen man seine Runde starten kann. Warum so kompliziert, wenn man auch die Karten ziehen könnte? Nun mit der Zeit werden die Karten einfach klebriger und abgegriffener, so dass man beim ziehen unwillkürlich immer wieder auf die gleichen Karten stößt. Diese Methode umgeht den “Nachteil” der subjektiven Auswahl und erlaubt immer wieder neue und spannende Kartensets.

Wer einen Rechner in der Nähe hat kann auch gerne auf den Set-Generator der Pöppelkiste zugreifen.

Dominion Prosperity

Dominion Prosperity, so wird wohl die Erweiterung heißen die auf der Spiel 2010 in Essen vorgestellt wird. In der deutschen Übersetzung wäre also sowas wie Dominion Wohlstand denkbar.
Dominion Prosperity
Es gibt bereits einige Quellen zu dem Thema. Der Dominionblog beispielsweise berichtete am Freitag über einen Artikel in einem französichen Blog in dem die ersten Bilder und Beschreibungen dazu aufgetaucht sind. Wenig später tauchten dann auf Facebook Bilder von der Spielwarenmesse in Nürnberg auf, die leere Schachteln von Dominion Prosperity und Dominion Alchemy zeigten.
Dass die beiden neuen Dominion Erweiterungen kommen ist also sicher. Die große Frage ist nach wie vor, was ist drin ;-)

Dominion mit 6 Spielern

Am Wochenende haben wir es endlich mal geschafft Dominion mit 6 Spielern zu spielen. Das Basisspiel Dominion – was für eine Welt, erlaubt ja eigentlich nur 4 Spielern mitzuspielen. Um die 6 Spieler Dominionvariante spielen zu können, wird daher noch mindestens Dominion – Die Intrige benötigt. Zum einen natürlich, weil man mehr Anwesen benötigt für den Start, zum anderen auch wegen den Flüchen, Provinzen und dem Kupfer.

Die Änderungen:
Im Vergleich zum Basisspiel funktioniert das Spiel im Prinzip genauso. Bei Dominion zu sechst endet das Spiel auch, wenn alle Provinzen gekauft sind, wobei hier pro Spieler nach dem vierten drei weitere Provinzen hinzugefügt werden müssen. Das Spiel endet aber auch wenn – Achtung Änderung – 4 Stapel mit Königreichkarten leer gezogen wurden. Die Menge der Karten pro Königreichkarte liegt dabei immer noch bei 10, da ändert sich also nix. Einzig Provinzen und Flüche erhalten einen Zuwachs.

Das Spiel zu sechst:
Wir haben 3 Runden gespielt und im Schnitt knapp eine Stunde pro Partie benötigt. Das hatte bei uns zwei Hauptursachen.
1. Wir hatten eine Reihe neue Spieler dabei, die das Spiel noch nicht kannten und sich so nicht wirklich schnell zwischen den Karten entscheiden konnten.
2. Eine Reihe unserer Spieler nehmen sich gerne etwas länger Zeit zum überlegen. Ja eigentlich könnte man das schon während der Züge der anderen machen, was auch getan wird, aber es passierte dennoch hin und wieder.
3. Angriffskarten, die mehrere Gegner betreffen waren die größten Zeiträuber.

Ansonsten war ich überrascht, wie schnell die Runden bei dieser Dominionvariante vorrüber sind. Sobald einer die erste Provinz kauft fängt praktisch das Endspiel schon an und man muss sich sputen wenn man bis dahin noch nichts hat. Wenn es denn überhaupt soweit kommt. Denn bei 6 Spielern und nur 10 Karten pro Stapel sind die guten Karten halt schneller weg als man schauen kann, so dass das Spiel zweimal auch endete weil 4 Königreichkarten leergekauft waren. Durchschnittlich reichten dabei 24 Punkte zum Sieg.

Fazit:
Dominion mit 6 Spielern ist eine nette Variante bei der besonders Angriffskarten sehr stark werden. Der langsamere Spielablauf stört aber doch mehr als ich zuerst dachte, wobei das sicher auch an der Lernkurve lag. Ich denke mit meiner regulären Spielerunde werde ich es noch ein paar Mal in dieser Konstellation spielen können und mir dann eine abschließende Meinung dazu bilden.